Fotogalerie

Das so genannte K-Rettungsboot des Schiffbauingenieurs Gustav Kuhr ist der Vorläufer heutiger Freifallrettungsboote. Die ersten Versuche Kuhrs datieren aus den frühen 1950er-Jahren. Zunächst experimentierte Gustav Kuhr mit Stahl, ehe er Kunststoff als ideales Material unter anderem für sein vollständig geschlossenes Rettungsboot erkannte.

Vor allem die damalige Sowjetunion, später unter anderem auch Brasilien, gehörten zu den wichtigsten Kunden des Bremerhavener Schiffbauers. Westliche oder gar deutsche Reeder konnten sich allerdings nicht dazu durchringen, das in den 1960er- und 1970er-Jahren revolutionäre Rettungsbootkonzept anzusetzen. Sie bestückten ihre Frachtschiffe weiterhin mit offenen Rettungsbooten, während Gustav Kuhr zeitlebens vergeblich um Anerkennung in der Heimat kämpfte.

Die hier dargestellten Fotos  stammen aus der Privatsammlung von Familie Kuhr. Die Veröffentlichung auf dieser Website erfolgt mit deren Einverständnis.

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