seenotfall.de…

…liefert Informationen über spezielle Aspekte der maritimen Zeitgeschichte. Im Mittelpunkt von seenotfall.de stehen zwei der bedeutendsten Schiffsunglücke, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erleben musste, sowie eine legendäre, aber lange verkannte Entwicklung in Sachen Seenotrettung.

Im Dezember 1978 sankt der LASH-Carrier “München” nördlich der Azoren. Die genauen Umstände, unter denen das 261 Meter lange Schiff verloren ging, sind bis heute ein Mysterium. Keines der 28 Besatzungsmitglieder überlebte das Unglück. Viele Spekulationen und Gerüchte ranken sich um die Katastrophe.

Fragen warf genauso der Untergang des Fischkutters “Hoheweg” auf, der im November 2006 in den Nordergründen zwischen Weser und Elbemündung sank. Auch hier kamen alle Besatzungsmitglieder ums Leben. Der Verlust des Kutters, die Suche nach den vier Fischern und die Frage, was das Unglück ausgelöst haben könnte, bewegte die Menschen an Nord- und Ostseeküste.

Nahezu unbekannt blieb das so genannte K-Rettungsboot, das weltweit erste vollständig geschlossene Rettungsboot und Vorläufer heutiger Freifall-Rettungsboote. Der Bremerhavener Schiffbauingenieur Gustav Kuhr entwickelte es in den 1960er-Jahren. Im Westen verkannt, wurde es von der damaligen Sowjetunion im großen Stil eingesetzt.

All diesen Facetten der maritimen Zeitgeschichte widmet sich die Website seenotfall.de, die auf den entsprechenden Sachbüchern von Lars Schmitz-Eggen basiert.

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